Ein weiterer Podestplatz und der vorzeitige Gesamtsieg!

Mit dem sechsten Lauf des Proffix Swiss Bike Cup, anlässlich des Bikefestival Basel, fand auch gleich das am höchsten dotierte Rennen des Cups statt. Das Wetter zeigte sich nochmals versöhnlich und es gab viel Sonnenschein. Für einige Fahrer zu viel. Aber der Reihe nach….

Jonas Stoll wusste folgendes zu berichten:
«Nach den Bahnrunden und der langen Fläche auf Asphalt, kam ich in einer guten Position in den Aufstieg. Ich konnte mich um Platz 12-16 halten. In der Fläche hatte ich keine Probleme, doch im Aufstieg musste ich alles geben um keine Lücke aufreissen zu lassen. Schlussendlich war es doch zu viel und durch Krämpfe gebremst, reichte es noch für den 19. Rang».

Und Luca Schätti der zusammen mit Jonas ebenfalls um 0935 startete? Was war von ihm nach dem mittelschweren Sturz am Weltcup auf der Lenzerheide zu erwarten? Luca beschrieb sein Rennen wie folgt: «Ich fühlte mich gut und erwischte einen guten Start. Ab der ersten Runde war das Tempo sehr hoch und es bildete sich eine siebenköpfige Spitzengruppe. Diese Gruppe harmonierte in den flachen Teilstücken nicht gut und deshalb startete ich im Aufstieg eine Attacke um die Gruppe zu spalten. Übrig blieb nur Loris Rouiller und ich. Wir teilten uns die Führungsarbeiten und fuhren bis in die letzten Runde zusammen. Seinem Antritt konnte leider nicht mehr folgen und so fuhr ich auf dem zweiten Rang über die Ziellinie. Mit diesem Ergebnis holte ich wichtige Punkte und kann mich bereits vor dem Finalrennen in Lugano Gesamtsieger des Proffix Swiss Bike Cups nennen».

Um 12:00 Uhr startete Ramona Kupferschmied bei den Elite Frauen Mittlerweile brannte die Sonne richtig runter. Ramona fand die folgenden Worte für ihre Rennen:
«Am Anfang fühlte ich mich toll. Mit viel Power und Energie platzierte ich mich auf dem 13. Rang. Danach machte mir die Hitze einen Strich durch die Rechnung. Runde für Runde war es ein einziges Leiden. Mir wurde schwindelig und schlecht. Somit fiel ich einige Ränge zurück. Die Ziellinie überquerte ich dann im Sprint als 20. Ist ok aber wenn man natürlich anfangs top 15 fährt, ist das schon etwas hart zu akzeptieren. Die nächsten Rennen starten dafür schon wieder am Dienstag (Swiss Epic)».

Zu guter Letzt stieg um 14:00 Uhr noch Joris Ryf bei den Elite Herren ins Rennen. Er beschrieb sein Rennen wie folgt: «Der wichtige Start mit der engen Ausfahrt aus der Pferderennbahn gelang mir sehr gut. Geschickt gelang es mir auf den flachen Passagen wenig Führungsarbeit zu übernehmen und mich so zu erholen, so dass ich an den entscheidenden Stellen wieder vorne mitfahren konnte. Schon in der zweiten Runde wurde unsere grosse Verfolgergruppe auseinandergerissen. Ich fühlte mich sehr gut und versuchte mich in der dritten Runde von meinen Mitstreitern zu lösen und so den Anschluss an eine vordere Gruppe zu schaffen. Dadurch musste ich einige Zeit alleine fahren und konnte von keinem Windschatten profitieren. Ich setzte aber meine Kraft gezielt ein und versuchte mich auf den flachen Passagen so aerodynamisch wie möglich zu machen. Auf den drei letzten Runden konnte ich mit einem anderen Fahrer zusammenspannen und mit ihm um den sechzehnten Schlussrang in der Elite-Kategorie und den fünften Schlussrang in der U23-Kategorie kämpfen. Als ich auf der letzten Runde merkte, dass sich uns eine sehr grosse Gruppe näherte, verlor ich etwas die Geduld und investierte auf der Fläche etwas zu viel Kraft und so konnte mich dieser direkte Konkurrent, am etwa zwei Minuten langen Anstieg, abhängen. Ich konnte einen guten siebzehnten Schlussrang ins Ziel fahren und mir zum ersten Mal in meiner Karriere UCI-Punkte bei einem HC-Rennen holen».

Weiter geht es für die Athleten nun ganz unterschiedlich. Swiss Epic, Bikerace Langendorf, Weltcup in Übersee (USA) und andere Rennen stehen auf deren Programm. Wir berichten bis Ende Jahr weiter von ihren Einsätzen. «Bleibt dran!».

 

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