Mountain Bike Weltcup in Les Gets

Gestern fand im Französischen Les Gets, Hoch-Savoyen, der vierte Lauf des UCI Mountain Bike Weltcup 2019 statt. Athleten und Betreuer fuhren anfangs Woche, nach dem Weltcup-Lauf in Andorra, direkt nach Les Gets. Dieses Dorf liegt in der Ferienregion Portes du Soleil. Dort galt es zuerst mal die neue Strecke unter die Lupe zu nehmen.

Nach diversen Trainings unserer Athleten Joris Ryf und Ramona Kupferschmied wurde es dann am Sonntag ernst. Da es schon länger nicht mehr geregnet hatte, wurde es eine staubige Angelegenheit.

Um 8:30 fiel der Startschuss für die sechs zu fahrenden Runden von Ramona. Am Start gut weggekommen, reihte sie sich nach der ersten Zieldurchfahrt auf Rang 31 ein. Sie kämpfte dann in jeder Runde wie eine Löwin um die wenigen Sekunden auf den 25. Rang aufzuholen. Damit hätte es wertvolle UCI-Punkte für das Ranking gegeben. Mit äußerst regelmässigen Rundenzeiten und keinen Fehlern reiche es im Ziel schliesslich zu Rang 29. Damit lag Ramona ziemlich genau im Mittelfeld. Nicht das Resultat, dass sie sich erhofft hatte. Aber Ramona hatte trotzdem ein gutes Gefühl, weil die Beine gut drehten und die Atmung dieses Mal mitmachte.
Um 10.15 dann der Startschuss für Joris. Für ihn gab es sieben Runden zu bewältigen. Mit Startnummer 39 von 106 Startenden, konnte Joris in der vorderen Hälfte des riesigen Teilnehmerfelds starten. Das war bei den sehr staubigen Verhältnissen ein Vorteil. Schon in der ersten Runde verlor Joris aber viel Zeit und Ränge. Als 52ster fuhr er das erste Mal über die Ziellinie. Diesen Rang konnte er dann leider in den nächsten sechs Runden nicht verbessern. Die Rundenzeiten waren wieder sehr regelmässig. Ein positiver Aspekt. Im Ziel reichte es schlussendlich zu Rang 53.

Es ist schwierig Rennen zu fahren, wenn der Kopf will aber der Rest des Körpers nicht mitmacht. Dafür gibt es keine einfachen Rezepte. Das müssen gestandene und erfahrene Athleten auch immer wieder erfahren. Das macht das Ganze aber vielleicht auch spannend.

Jetzt gibt es erst mal eine kurze Pause, eine Zwischenbilanz der ersten Saionhälfte zu ziehen und um etwas Kräfte zu tanken.

 

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