Saisonstart und Crash

Nach kurzer Saisonpause und dem erneuten Aufbau für 2024 sollte unsere Rennsaison am vorletzten Wochenende in Saint Die (FRA) mit Junior Paroz starten. Nun, sie startete eigentlich, aber zu einem Renneinsatz für ihn kam es wegen eines Vorfalls leider nicht. Während dem Trainingslauf von Junior, er war auf der A-Linie und damit «vortrittsberechtigt», fuhr ein anderer Fahrer von der B-Linie in seine Zone. Es kam zum Crash. Junior zog sich Prellungen und eine Gehirnerschütterung zu. Er ist auf dem Weg der Genesung. Der andere Fahrer verletzte sich, wie durch ein Wunder, nicht. Hier das Video: https://www.instagram.com/reel/C5d2g7Lsesy/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

Gestern startete dann im Bernischen Homberg unsere 2024er Saison wirklich. Bei äusserst schwierigen Wetter- und Streckenverhältnissen brachten Samuel Schneider und Benjamin Weber ihre Läufe sicher runter. Platz 11 und 12 waren die «Ausbeute».  Hier die beiden Rennberichte:

Benj Weber: «Der Rennsaison-Start stand vor der Tür. Das Wetter war noch schlechter als es zu erwarten war im lokalen Homberg. Ich freute mich, endlich selber wieder ein Rennen fahren zu können. Der Trackwalk zeigte schliesslich, wie schlammig die Strecke schon am Samstagmorgen war. Sämi und ich machten am Samstag nur 3 Abfahrten, da wir immer nur einige Meter fahren konnten, ohne dass es wieder einen Stau gab. Ich stürzte im letzten Trainingsrun über einen Absatz runter. Dieser Sturz war nicht spektakulär, nahm mir jedoch einiges an Selbstvertrauen. Am Sonntag war es nun an der Zeit zu zeigen was wir können. Durch den Niederschlag in der Nacht war die Strecke noch nasser als am Vortag. Dies erleichterte das Fahren jedoch etwas. Es schneite den ganzen Renntag. Pünktlich zu meinem Einsatz setzte der Schnee beim Startbereich an. Mein Rennlauf war mehrheitlich gut. Ich konnte alle meine Linien fahren, ohne grosse Fehler. Schlussendlich bin ich mit meinem Rennlauf zufrieden. Der 12. Platz wäre jedoch noch etwas «ausbaufähig». Der Fokus liegt für mich in dieser Saison deutlich auf den Enduro-Rennen. Somit wollte ich beim ersten Rennen der Saison nicht unnötige Verletzungen riskieren.»

Sämi Schneider: «Am vergangenen Wochenende startete ich meine Saison am Heimrennen am Homberg. Homberg… Wie schon oft unter prekären Bedingungen. Tiefe Temperaturen und Niederschlag in jeder Form machten das Rennwochenende anspruchsvoll. «No Risk, die Saison ist noch lang», das war wohl das passende Motto. Grundsätzlich fahre ich gerne im Matsch und hatte Spass auf den paar wenigen Abfahrten, die wir an diesem Wochenende absolviert hatten. Ohne Sturz bis ins Ziel! Ziel erreicht! Leider merke ich, dass ich über den Winter nicht gleich trainieren konnte, wie noch in den vorherigen Jahren. Trotzdem fühlte ich mich wohl auf dem Bike. Abschliessend bin ich mit meinem 11. Platz ganz zufrieden.»

Ramona Kupferschmied ist nach wie vor rekonvaleszent. Den Wettkampf im Deutschen Todtnau wird sie deshalb auslassen. Es geht aber in kleinen Schritten vorwärts. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Am 12. Mai hat dann Benj Weber seinen nächsten Renneinsatz für das Swiss MTB Pro Team anlässlich des Laufs der UCI MTB World Enduro Series in Finale Ligure (ITA).

 

© Heinz Kolb
© Jey Crunch
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